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Heute schon gemailt? Zeit, Fragen zu stellen!

Beim Robert Koch-Institut haben Experten 2008 einen hohen Forschungsbedarf bei nahezu allen Aspekten der Lyme-Borreliose festgestellt – siehe hier: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/B/Borreliose/Lyme-Borreliose_Bgbl_1108.pdf?__blob=publicationFile

Was ist seitdem passiert? Ganz ehrlich? Wir finden, noch nicht sehr viel. Vielleicht haben Sie eine Frage an das Robert Koch-Institut? Möchten Sie wissen, ob man dort die Lyme-Borreliose für eine potenziell gefährliche Krankheit hält? Falls ja, müsste sie eigentlich bundesweit meldepflichtig werden.

Stellen Sie Ihre Frage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes, damit Sie eine öffentlich nachvollziehbare Antwort erhalten. Was es mit dem Informationsfreiheitsgesetz auf sich hat und an welche Adressen Sie diese Fragen schicken können, lesen Sie hier.

Wolfgang Zöller, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, versprach im Sommer 2010, sich für die bundesweite Meldepflicht der Borreliose einzusetzen. Wer möchte, fragt einfach mal nach dem Stand der Dinge. Was wurde bislang getan? Wo stehen wir? Und vergessen Sie nicht, Ihre Krankheitsgeschichte beizufügen! Wolfgang.zoeller@bundestag.de

Haben Sie Fragen an die Politik, an den Gesundheitsausschuss, an Ihren Abgeordneten? Dann bitte hier klicken!

Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Borreliose-Erregers gibt es immer noch keine standardisierten, zuverlässigen Borreliose-Tests. Seit Jahren ist das Nationale Referenzzentrum für Borrelien (NRZ) mit der Standardisierung der Borreliosetests beauftragt und soll an einer besseren Sensivität/Spezifität der Tests arbeiten. Fragen Sie doch einfach mal nach. Welche Tests von welchem Hersteller sind zuverlässig? Bis wann wird man die Tests standardisiert haben? Wenn man den LTT für nicht geeignet hält, welche Bemühungen werden unternommen, um neue Tests zu entwickeln? Welche Initiativen gab und gibt es zur Qualitätssicherung? Welche epidemiologischen Studien bzw. Surveillanceprojekte wurden bislang oder werden in Kürze vom NRZ initiiert? Welche Resistenz/Virulenz-Bewertungen wurden und werden bislang hinsichlich  Borrelien analysiert und bewertet? Die E-Mail-Adresse des NRZ-Leiters: Dr. Volker Fingerle: volker.fingerle@lgl.bayern.de

Die Westfälische Wilhelms Universität Münster hat vom Bundesforschungsministerium eine Zusage für weitere drei Jahre Forschungsförderung erhalten. Es wird zu Zoonosen geforscht; die häufigste Zoonose in Deutschland, Lyme-Borreliose, kommt jedoch nicht vor – siehe auch: http://www.zoonosen.net/Zoonosenforschung/BMBFZoonosenverb%C3%BCnde.aspx. Die Forschungsplattform ist ein Informations- und Servicenetzwerk für alle in Deutschland aktiven Arbeitsgruppen im Bereich der Zoonosenforschung. Sie hat über 400 Mitglieder und vereint elf Forschungsverbünde unter ihrem Dach. Fragen Sie, an welche Forschungsverbünde Sie sich wenden können, wenn Sie eine Frage zur Borreliose- und/oder Spirochätenforschung haben: http://www.zoonosen.net/Default.aspx?tabid=1138

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum der Johann-von-Goethe Universität in Frankfurt a. M. ist seit 16.11.2009 das „Konsiliarlaboratorium für Bartonellen“. Siehe hierzu auch: Borreliose und Co-Infektionen.

Zu den Aufgaben gehören u. a. die diagnostische und therapeutische Beratung niedergelassener und Klinik-Ärzte zum Thema Bartonellen sowie die Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Standards bei Bartonellen Infektionen. Sind Sie von einer Bartonellen-Infektion betroffen? Möchten Sie sich zum Stand der Diagnostik und Therapie erkundigen?
Leitung: Herr Prof. Volkhard Kempf, E-Mail: volkhard.kempf@kgu.de

Eine E-Mail sollte im Hinblick auf Schreibstil, Sachlichkeit und Höflichkeit einem traditionellen Brief natürlich in nichts nachstehen.
Kürzel wie „Mfg“ und Rechtschreibfehler haben auch in einer E-Mail nichts zu suchen und für Letzteres steht einem die Rechtschreibprüfung des Textverarbeitungsprogramms zur Verfügung.



2 comments

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit über 30 Jahren warte ich auf irgendeine vernünftige Reaktion der Gesundheitspolitik. Wir Betroffenen fühlen uns so unendlich allein gelassen mit unseren Schmerzen. In der Forschung passiete in all den Jahren nichts Wesentliches.
    Wann ist endlich mit der Anerkennung der Krankheit zu rechnen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Heidi Lemme

  2. Bei mir hat man 2011 Boreliose festgestellt,habe aber im Moment keine Beschwerden.
    ich hoffen es bleibt so.


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