Aktuelle Aktionen und Online-Petitionen

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Fotolia_38000359_XSDie britischen Leidensgenossen haben eine Online-Petition gestartet, bislang sind es mehr als 12.000 Mitzeichner, die ebenfalls auf die Borreliose-Problematik aufmerksam machen wollen. Bitte unterstützt, zeichnet mit und seid solidarisch. Vielen Dank! http://www.ipetitions.com/petition/uklymepetition

Die belgischen Borreliose-Betroffenen versuchen ihre Gesundheitsministerin Maggie de Block über die außerordentlichen Probleme der Lyme-Borreliose per Online-Petition in Kenntnis zu setzen. Hier kann man die belgischen Leidensgenossen unterstützen und die Petition mitzeichnen.

Mit einer Online-Petition gegen die schlechte medizinische Versorgung von Patienten mit Borreliose & Co-Infektionen hat sich OnLyme-Aktion.org, erneut an die politisch Verantwortlichen gewendet. Überwältigend viele Menschen haben diese Petition unterstützt. Nun sind die Unterschriften an den Petitionsausschuss und an den Bundesgesundheitsminister weitergeleitet worden und wir sind auf die Resonanz gespannt. Siehe auch:
http://onlyme-aktion.org/borreliose-online-petitionsfrist-ist-abgelaufen-onlyme-aktion-org-sagt-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung/

Petition in Frankreich von Lymes sans Frontières!
Auch in Frankreich reicht es Patienten und Ärzten. Die medizinische Versorgung der Borreliose-Patienten ist auch dort sehr schlecht. Bitte unterstützen Sie auch unsere französischen Leidensgenossen. Hier geht es zur Petition: http://www.mesopinions.com/petition/sante/malades-borreliose-lyme-colere-stop-mepris/11553
Und hier die Übersetzung der französischen Übersetzung der LSF Petition
Vielen Dank Ulrich! 🙂

Im Mai 2014 ging OnLyme-Aktion.org im Rahmen des weltweiten Borrelioseprotests in fünf Städten auf die Straße. Im Mai 2013 protestierte OnLyme-Aktion.org in Berlin gegen die Ignoranz und Bagatellisierung, der sich politisch und medizinisch Verantwortliche sowie Medien hingeben und richtete einen Offenen Brief an den damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr, der über 7000 Mitunterzeichner fand.

Fragen an Gesundheitsminister Gröhe
Im Januar 2014 stellten wir Gesundheitsheitsminister Gröhe einige Fragen, die Hunderttausende Menschen in Deutschland betreffen. Etliche Menschen hatten sich bereits auf Abgeordnetenwatch.de eingetragen, um benachrichtigt zu werden, wenn und was Herr Gröhe antwortet. Inzwischen ist eine Antwort von Herrn Gröhe eingetroffen. Lesen Sie selbst: http://www.abgeordnetenwatch.de/hermann_groehe-778-78138–f413788.html#q413788
Herr Gröhe wurde selbstverständlich auch wunschgemäß umgehend postalisch kontaktiert. Mit Stand April 2014 erhielten wir eine Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium. „(…) Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) engagiert sich in verschiedenen Bereichen zum Thema Lyme-Borreliose und wirkt daran mit, dass fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu dieser Erkrankung gewonnen werden und in die Versorgung der Betroffenen einfließen können. Es hat u. a. Forschungsprojekte zur Lyme-Borreliose unterstützt und wird weiter die Erforschung relevanter Fragestellungen zur Lyme-Borreliose finanziell fördern. Die Berichte von abgeschlossenen Projekten sind auf der Homepage des Ministeriums eingestellt. (…) Zudem finanziert das Ministerium die im Bundesinteresse liegenden Aufgaben der Nationalen Referenzzentren (NRZ) mit jährlich rd. 2,6 Mio. Euro, die zur Überwachung wichtiger Infektionserreger eingerichtet wurden. (…) Die Standardisierung diagnostischer Verfahren durch Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien e. V. (INSTAND e. V.) und der Testhersteller für Standardisierung und Verbesserung der diagnostischen Teste gehört bereits jetzt zu den Aufgaben des Nationalen Referenzzentrums für Borrelien. (…).

Worldwide Lyme protest: OnLyme-Aktion.org rief am 17. Mai 2014 erneut zu Protestkundgebungen gegen die schlechte medizinische Versorgung auf. Weitere Informationen: http://onlyme-aktion.org/zeckenstich-borreliose-betroffene-fordern-am-17-mai-bessere-medizinische-versorgung-im-rahmen-weltweiter-aktionen/

Online-Petition, die sich an den US-Senat richtet, mit der Aufforderung die zweifelhafte Rolle der CDC, IDSA und ALDF bezüglich der Lyme-Borreliose Leitlinien vom Kongress untersuchen zu lassen. Diese Petition kann auch von Nicht-US-Bürgern unterzeichnet werden:

https://www.change.org/petitions/the-u-s-senate-calling-for-a-congressional-investigation-of-the-cdc-idsa-and-aldf

Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Bahr

Hier finden Sie unseren offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister. Binnen weniger Wochen unterzeichneten ihn über 7000 Menschen. Die Aktion endete am 31. Mai 2013

Petition für die Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung in Deutschland

Zur Zeit wird in Deutschland die Offenlegung der Nebeneinkünfte parlamentarischer Abgeordneter diskutiert. Der MdB, Vorsitzende des Marburger Bunds und Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Rudolf Henke, liegt auf Platz 4 des Rankings der Top-Nebenverdiener im Bundestag.
http://www.abgeordnetenwatch.de/

Zitat:
4. Rudolf Henke (CDU) – mindestens 315.000 Euro. Der Gesundheitspolitiker gehört nicht zu den prominentesten Figuren auf dem Berliner Parkett. In der Branche ist er aber gut verankert. Er sitzt in mehreren Versicherungsbeiräten [z.B. Mitglied im Ärztebeirat der Allianz AG], ist zudem Vorsitzender des Ärzteverbands Marburger Bund. Wissen wir, wie Henke vernetzt ist? Wissen wir, welche Geldströme fließen, gerade, weil ja alles „heimlich“ und „im Dunkeln“ abläuft? Wer profitiert davon, dass die miserablen Zustände für Patienten so miserabel bleiben, wie sie sind?  Auf Abgeordnetenwatch.de läuft gerade eine Petition, mit der man die Bundesrebublik Deutschland endlich zur Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption bewegen will. Neben Staaten wie Syrien oder Saudi-Arabien – wir befinden uns wirklich in feiner Gesellschaft – ist in Deutschland die Bestechung von Abgeordneten nicht strafbar! Unhaltbare Zustände. Bitte zeichnet die Petition und verteilt den Link: https://www.change.org/de/Petitionen/abgeordnetenbestechung-bestrafen-korrupt

Neue US-Petition – Entschuldigungen und  Korrektur der Falschdarstellungen in den Medien zur Borreliose – jetzt!

Hört endlich auf, die Realität zu leugnen! Mit dieser Petition wird gegen die weltweiten medialen Lügen und Bagatellisierungen über die chronische Lyme-Borreliose protestiert. Wir bitten Sie, diese Petition zu unterzeichnen, weil es zig Tausende von Patienten gibt, die derzeit an persistierender Lyme-Borreliose leiden; manche sie sogar an den Komplikationen gestorben.

Borreliose – Norwegen: Online-Petition. Bitte mitzeichnen!

Hier gehts zur Petition.

Preisverleihung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Wer möchte, kann unsere Pressemitteilung gerne mit einem Kommentar und der eigenen Krankheitsgeschichte an Neurologen seiner Wahl schicken.

Frankreich: Es reicht!

Die französischen Betroffenen sind auf die Straße gegangen! Und wir mit ihnen! Association Lyme sans Frontières hatte zur Demonstration aufgerufen und viele kamen. Auch Mitglieder der OnLyme-Aktion-Bewegung. Nicht umsonst trägt das Aktionsbündnis den Begriff „Aktion“ im Namen. OnLyme-Aktion.org arbeitet ebenfalls an der Vorbereitung einer Demonstration, die von bundesweiten Aktionen flankiert werden wird. Wir werden an dieser Stelle darüber berichten!

 

 

 

 

USA: Online-Petition zur Abschaffung der IDSA-Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose – bitte mitzeichnen und weiterleiten!

Bitte unterstützen Sie diese Online-Petition! Die IDSA, das ist die US-amerikanische Gesellschaft für Infektionskrankheiten, behauptet, Borreliose könne nicht chronisch werden und man werde mit einer Kurzzeittherapie geheilt. An diese Leitlinien lehnen sich weltweit die meisten Leitlinien zur Diagnose und Therapie der Lyme-Borreliose an, obwohl die krankmachenden Borrelienspezies in den USA andere sind, als in Deutschland bzw. in Europa und obwohl diese unterschiedlichen Erreger auch zu unterschiedlichen Krankheitsausprägungen führen.
Die US-Studien, auf die sich die IDSA beziehen sind nicht ohne Weiteres auf europäische Verhältnisse übertragbar. Dennoch beeinflussen sie in hohem Maße die Diagnose und Therapie der Borreliosepatienten in unserem Land. Ein Unding!
Unterstützen Sie diese Petition zur Abschaffung der IDSA-Leitlinien! Vielen Dank!
http://www.lymedisease.org/petitionscript/index.php

Neu: Langzeit-Bevölkerungsstudie!

Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft, den Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung hat deutschlandweit die Initiative für den Aufbau einer groß angelegten Langzeit-Bevölkerungsstudie ergriffen, um unter anderem

  • die Ursachen von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufzuklären

In dieser (Kohorten-)Studie werden 200.000 Menschen im Alter von 20-69 Jahren aus ganz Deutschland medizinisch untersucht und nach Lebensgewohnheiten (z.B. körperliche Aktivität, Rauchen, Ernährung, Beruf) befragt. Darüber hinaus werden allen Studienteilnehmern Blutproben entnommen und für spätere Forschungsprojekte in einer zentralen Bioprobenbank gelagert. Nach 5 Jahren werden alle Teilnehmer erneut zu einer Untersuchung und zweiten Befragung in die Studienzentren eingeladen. Im Laufe der Nachbeobachtung über 10-20 Jahre werden bei einigen Teilnehmern naturgemäß bestimmte Erkrankungen auftreten, die dann mit den erhobenen Daten in Verbindung gebracht werden können.

Inzwischen haben viele von uns an die beiden Verantwortlichen der Planungsgruppe Infektion geschrieben und darum gebeten, die StudienteilnehmerInnen auch auf Lyme-Borreliose und Co-Infektionen zu untersuchen. Die gute Nachricht: Es wird auf Borrelia burgdorferi untersucht werden!

Wir haben durchaus vor, Borreliose-Serokonversion im Rahmen der Kohorte zu untersuchen. Aufgrund des prospektiven Studienansatzes werden die Seren aber erst in 4-5 Jahren zur Auswertung zur Verfügung stehen.“

Über diese Nachricht freuen sich viele Betroffene! Immerhin sprechen wir hier über die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die für viele häufig einen langwierigen Verlauf nimmt und dementsprechend individuelle und soziale Kosten verursacht.

http://www.nationale-kohorte.de/content/Nationale_Kohorte_Bundesgesundheitsblatt_2012.pdf

Bremen: Öffentliche Petition zur Einführung der Borreliose-Meldepflicht

Am 5. September 2012 um 14:30 Uhr fand in Bremen eine öffentliche Anhörung zur Einführung der Meldepflicht für Lyme-Borreliose statt.

Initiiert wurde diese Anhörung durch eine Online-Petition, die innerhalb von 6 Wochen fast 1000 Online-Unterzeichner fand und die sich nun in der parlamentarischen Beratung befindet. Viele engagierte Menschen folgten der Anhörung. Siehe auch: http://www.verschwiegene-epidemie.de/2012/09/borreliose-die-bremen-petition-zur-borreliose-meldepflicht/

 

 

 

 

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